Fraglia vela Riva
Der Begriff „Fraglia“ stammt vermutlich aus dem venezianisch-istrischen Dialekt und bedeutet „Gilde“, was auf eine Verbindung zu Seefahrt und Sport hindeuten könnte. Eine andere Hypothese besagt,
dass es sich um eine Kontraktion der Wörter „fratellanza“ und „famiglia“ im mittelalterlichen Klosterlatein handelt. Wie dem auch sei, er inspirierte d’Annunzio zur Benennung der Fraglia della Vela,
der neuen eigenständigen Sektion des Vereins Fraglia Atletica Benacense. Der Club befindet sich im Park von Riva del Garda, gegenüber dem historischen Canale della Rocca und der Festung aus dem 13.
Jahrhundert.
Der Club entstand in den 1920er Jahren als Teil der Società Sportiva Benacense. Im Jahr 1920 wurde der aus dem See geborgene und in „Galeotto“ umbenannte österreichische Kutter „Sirius“
restauriert und zum ersten Flaggschiff einer kleinen Ruderflotte namens S.S. Benacense. Dies markierte den Beginn einer langen Geschichte von Booten, Champions und bedeutenden Regatten.
1928 wurde Fraglia als eigenständiger Verein gegründet und arbeitete an einer Satzung zur Förderung des Segelsports und des Wettkampfsports durch Regatten.
Im Juni 1934 wurde der Club offiziell gegründet, und im selben Jahr wurde das angrenzende Strandgebiet Spiaggia degli Ulivi eröffnet. Dadurch wandelte sich die Stadt Riva von einem habsburgischen Kurort zu einem charmanten italienischen Badeort mit mediterranem Flair.
Zu den bedeutendsten Förderern und Unterstützern von Fraglia zählte der große italienische Dichter Gabriele d’Annunzio.
Am 31. August 1937 wurde er vom Verein zum Präsidenten auf Lebenszeit ernannt. 1951 fand die erste Internationale Segelwoche Intervela statt, deren 60-jähriges Jubiläum 2010 gefeiert wurde.
Fragila ist Ausrichter des ALPEN CUP 5.5, welcher vom 23.04.-25.04.2026 stattfindet.
Der Club Fragila vela Riva: https://www.fragliavelariva.it/regate
Der Lübecker Yacht-Club (LYC)
Seit 125 Jahren steht der Lübecker Yacht-Club für die gelungene Verbindung aus Tradition und Moderne in der Gestaltung des Segel- und Yachtsports. Er gehört seit 1898 mit seinen über 800
Mitgliedern und mit all seinen Aktivitäten zu den führenden Segel-Clubs in Deutschland.
Er bietet durch seine Vielfältigkeit an drei unterschiedlichen Standorten die idealen Voraussetzungen, den Segelsport in seiner ganzen Bandbreite auszuüben: vom geschützten Binnenrevier bis zum
Offshore-Sailing, vom Opti über diverse Jollen und Katamarane bis zu den Fahrten- und Regattayachten.
Sowohl im Breitensport als auch beim Regattasegeln werden unsere Mitglieder unterstützt und gefördert von haupt- und ehrenamtlichen Helfern.
In einer offenen und engagierten Mitgliedschaft wird die Gemeinsamkeit in einer aufgeschlossenen, dennoch traditionellen Clubatmosphäre gepflegt. Viele freiwillig und ehrenamtlich gestaltete Aktivitäten fördern eine Gemeinschaft, die von traditionellen Werten und Innovation geprägt ist.
LYC: https://www.lyc.de
Der Flensburger Segel-Club (FSC)
Der Flensburger Segel-Club (FSC) liegt in unmittelbarer Nähe zur DHH im Quellental in Glücksburg.
Als Vorläufer des FSC fand am 6. September 1855 die erste Segelregatta auf der Flensburger Förde statt, ehe im Jahre 1890 die offizielle Gründung des FSC erfolgte. Auf einer Versammlung im
Bahnhofshotel, dem heutigen Europahaus am ZOB, beschlossen 12 Herren die Bildung eines Segelclubs.
Neben diversen Regatten wurde anlässlich der 100. Fördewoche die Seesegelmeisterschaft ORCi Worlds 2010 ausgerichtet. Rechtzeitig zum Jubiläum erstrahlt auch das total renovierte und umgebaute
Clubhaus in neuem Glanz.
Die Fördewoche ist längst ein fester Termin in den Kalendern der Hochseesegler.
Etwa 180 Yachten mit mehr als 1 000 Seglern treten in mehreren Klassen und Wettfahrten gegeneinander an.
In diesem Jahr findet vom 18. bis 21. September die 115. Flensburger Fördewoche statt, in dessen Rahmen der 9. Bronia-Preis für die Klassiker der 5.5.mR ausgetragen wird.
FSC: https://www.fsc.de/
Anmeldung Bronia-Preis: https://manage2sail.com/de-DE/event/Foerdewoche2025#!/entries?classId=b4d9950c-fa33-4b94-9dcf-9b3f8c7b9089
In Berlin, im südöstlichsten Bezirk Köpenick, findet ihr in Karolinenhof, kurz vor Schmöckwitz, den WSV 1921 e.V.
Unser Heimatrevier besteht aus dem Langen See und dem Seddinsee. Der Lange See ist ein Teil der Dahme (Wendische Spree) zwischen Marienlust und der 44er Enge. Von dieser nur 100m schmalen Durchfahrt
zum Seddinsee sind es 44 km bis zu Mündung in die Havel.
Der Seddinsee erstreckt sich von Schmöckwitz bis Gosen.
Daraus ergibt sich insgesamt ein rund 10 km langes anspruchsvolles Flussrevier, welches viele erfolgreiche Segler hervorgebracht hat. Unter Auflagen (kein Aufkreuzen) kann man sogar bis Köpenick
segeln.
WSV: www.wsv1921.de
Geschichte des Willi-Lehmann-Preis
Der erste Willi-Lehmann-Preis der 5.5m-Klasse fand im Jahr 2007 beim SC Gothia statt. Der Preis wurde zu Ehren von Willi Lehmann gestiftet, der ein erfolgreicher Segler und Konstrukteur von
5.5m-Yachten war. Nachdem die Regatta 2008 keinen Ausrichter fand, ist sie auf Initiative von Jörg Sonntag und Carsten Lippert zum WSV 1921 geholt worden. Als Treffen der ex-olympischen Bootsklassen
O-Jolle, 5.5m und Soling zum Jubiläum 60 Jahre 5.5mR-Yachten veranstaltete der WSV 1921 einen Tag der Offenen Tür mit Klassenpräsentation der 5.5m Klasse.
Nachdem die Wettfahrtreihe aus verschiedenen Gründen von 2017 bis 2023 nicht ausgeschrieben wurde, starteten wir in 2024 mit dem 10. Willi-Lehmann-Preis neu – das erste kleine Jubiläum.
Willi-Lehmann-Preis: www.wsv1921.de/regatten/willi-lehmann-preis